Neuigkeiten
27. Juli 2010
Die Ereignisse während der Loveparade am vergangenen Samstag erfüllen uns mit tiefster Trauer. Dass ein friedliches Fest in einer Tragödie mit zwanzig Toten und mehreren hundert Verletzten geendet ist, macht uns noch immer fassungslos. Unser ganzes Mitgefühl gehört den Familien, Angehörigen sowie Freunden der Toten und Verletzten.
Besonders quälend ist die Frage nach dem „Warum?“, da sich die Anzeichen dafür mehren, dass das Sicherheitskonzept lückenhaft und die Katastrophe vermeidbar gewesen ist. An Schuldzuweisungen möchten wir uns nicht beteiligen, dennoch darf der Tod von zwanzig Menschen nicht folgenlos bleiben: Für die Politik besteht die Pflicht, aus den begangenen Fehlern zu lernen und die gewonnenen Erkenntnisse bei der Planung künftiger kultureller Großereignisse zu berücksichtigen.
Die Anregung von Hannelore Kraft, die Verantwortung für Massenevents von den Städten auf das Land zu übertragen, ist daher zu begrüßen. Für all diejenigen, die am 24.07.2010 einen geliebten Menschen verloren haben, selbst verletzt wurden und mit schrecklichen Erinnerungen weiterleben müssen, ist dies natürlich kein Trost mehr. Ihnen sei nochmals unsere aufrichtige Anteilnahme versichert.
Geschrieben von: Vorstand der Jusos Köln
Jusos Köln trauern um die Opfer der Loveparade
Besonders quälend ist die Frage nach dem „Warum?“, da sich die Anzeichen dafür mehren, dass das Sicherheitskonzept lückenhaft und die Katastrophe vermeidbar gewesen ist. An Schuldzuweisungen möchten wir uns nicht beteiligen, dennoch darf der Tod von zwanzig Menschen nicht folgenlos bleiben: Für die Politik besteht die Pflicht, aus den begangenen Fehlern zu lernen und die gewonnenen Erkenntnisse bei der Planung künftiger kultureller Großereignisse zu berücksichtigen.
Die Anregung von Hannelore Kraft, die Verantwortung für Massenevents von den Städten auf das Land zu übertragen, ist daher zu begrüßen. Für all diejenigen, die am 24.07.2010 einen geliebten Menschen verloren haben, selbst verletzt wurden und mit schrecklichen Erinnerungen weiterleben müssen, ist dies natürlich kein Trost mehr. Ihnen sei nochmals unsere aufrichtige Anteilnahme versichert.


