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Trauer um Norbert Burger

Die Jusos Köln gedenken des langjährigen OB Norbert Burger Weiterlesen

Was ist sozialdemokratisch?

Deine Erwartungen und Ideen sind gefragt. Weiterlesen

Trauer um Norbert Burger Was ist sozialdemokratisch?
   16. Mai 2012

Trauer um Norbert Burger

In stiller Trauer gedenken wir des langjährigen OB Dr. h.c. Norbert Burger. „Mit Norbert Burger verliert Köln eine ihrer herausragenden Führungspersönlichkeiten, ohne die unsere Stadt nicht das geworden wäre, was sie heute ausmacht. Bei all seinen Initiativen und Entscheidungen behielt er immer den Menschen im Blick“. In Erinnerung bleiben wird der denkwürdige und emotionale Besuch Norbert Burgers auf der Jubiliäumsfeier der Jusos Köln im vergangenen November. „Sein authentischer Politikstil, mit dem er jahrzehntelang die Jusos, die Sozialdemokratie und die Stadt Köln geprägt hat, ist uns allen ein Vorbild“, so Nikolai Dahlmanns, Vorsitzender der Jusos Köln. 0097b91c8e

1957 trat Norbert Burger der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands bei. Schnell wurde ihm die Partei zur politischen Heimat. Die sozialdemokratischen Grundwerte Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit waren fortan Leitlinie seines politischen Handels. Norbert Burger engagierte sich direkt vor Ort auf Ortsvereinsebene, bekam so die Sorgen und Nöte der Menschen hautnah mit und erlebte vor allem, wie unmittelbar Kommunalpolitik die Bürgerinnen und Bürger in ihrem Alltag betrifft. Diese frühen Erfahrungen haben ihn geprägt und waren ihm später bei der Ausübung seiner verschiedenen Ämter für die Stadt Köln sehr hilfreich. Er selbst sprach immer wieder von der Kommunalpolitik als „bürgernächste politische Ebene“.

Insgesamt hat Norbert Burger 34 Jahre für die Stadt Köln gearbeitet - davon 10 als Beamter und 24 Jahre als Ratsmitglied und Oberbürgermeister. 1963 - nach dem 2. Juristischen Staatsexamen – trat er als Beamter in den Dienst der Stadt Köln ein. Zunächst war er als Rechtsrat im Rechtsamt tätig, bevor er 1965 die Leitung des Schulverwaltungsamtes übernahm. Unter seiner Federführung ist es gelungen, den Schul- und Bildungsbereich weiterzuentwickeln und den damaligen Anforderungen anzupassen.

Dem politischen Geschehen in seiner Heimatstadt Köln blieb er jedoch verbunden. 1975 wurde Norbert Burger in den Rat der Stadt Köln gewählt. Als Vorsitzender des Sozialausschusses konnte er viele Projekte, die er zuvor als Dezernent auf den Weg gebracht hatte, nun weiter vorantreiben. Außerdem war er Mitglied im Vorstand der SPD-Ratsfraktion.

Am 28. Oktober 1980 wählte der Rat der Stadt Köln Norbert Burger zum Oberbürgermeister. Dieses Amt hat er 19 Jahre bis zu seinem Ausscheiden am 30. September 1999 ausgefüllt; damit ist er der dienstälteste Kölner Oberbürgermeister im vergangenen Jahrhundert.

Die Stadt Köln hat für alle Kölnerinnen und Kölner ein Kondolenzbuch ausgelegt, das ab heute, Mittwoch, 16. Mai 2012, 15 Uhr im Historischen Rathaus, zugänglich ist. Auch am morgigen Feiertag, Donnerstag, 17. Mai 2012, und am kommenden Wochenende wird für Kondolenzbucheintragungen das Historische Rathaus geöffnet (Klingel an der Eingangstür).
Zudem steht ein elektronisches Kondolenzbuch zur Verfügung unter: http://www.stadt-koeln.de/1/kondolenzbuch/

   
   13. Mai 2012

Kein Vergessen am Tag der Befreiung

Am 8. Mai, dem Tag der Befreiung Deutschlands vom Faschismus hatte die rechtsradikale Partei „Pro NRW“ einen Besuch der Köln-Ehrenfelder Moschee angekündigt. „Einen solchen Tag zu nutzen, um rechtes Gedankengut in die Gesellschaft zu bringen ist ein Hohn für alle Opfer des NS-Regimes.“, so Julian Wingenbach (stellv. Vorsitzender der Kölner Jusos).

Gemeinsam mit über 400 Bürgerinnen und Bürgern zeigten die Jusos, dass die „Pro-Bewegung“ in Köln weiterhin keinen Fuß auf die Erde bekommt und ihre menschenverachtenden Sprüche in der Kölner Gesellschaft nicht gewünscht sind. „Wir haben heute ein starkes Zeichen für die Demokratie und die Toleranz gesetzt. Die große Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bestätigt uns darin zu sagen: Köln ist bunt und nicht braun“, kommentierte der Kölner Juso-Vorsitzende Nikolai Dahlmanns die friedliche Gegenkundgebung."

   
   18. April 2012

Bereit für den Wahlkampf!

Am vergangenen Samstag haben sich die Jusos Köln fit für den Wahlkampf gemacht. Bei CA2012der diesjährigen Campaign Academy standen neben dem "erfolgreichen Bürgergespräch" und dem Regierungsprogramm der NRW SPD auch die Wahlprogramme der Konkurrenz im Mittel-punkt. Mehr als 30 Jusos verbrachtenden den Tag im Parteihaus, um sich auf die kommenden Wochen vorzubereiten. Die fast achtstündige Veranstaltung endete mit der Vorstellung der SPD-Landtagskandidaten. Im Anschluss beteiligten sich viele Jusos dann auch gleich am Wahlkampf beim Ehrenfeld-Hopping und bei der Plakatierung in den Stadtbezirken.

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   01. April 2012

Jusos fordern südliche Teilinbetriebnahme der Nord-Süd-Stadtbahn

Der Rat der Stadt Köln hat sich in dieser Woche mit einer möglichen Teilinbetriebnahme des südlichen Abschnittes der Nord-Süd-Stadtbahn beschäftigt. Auf Initiative von SPD, Grünen und CDU wurde beschlossen, eine Teil- inbetriebnahme zu prüfen. Auf ihrer Unterbezirksdelegiertenkonferenz  hatten die Jusos Köln sich Anfang März mit breiter Mehrheit für die schnellstmögliche Inbetriebnahme des südlichen Abschnittes ausgesprochen.

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   01. April 2012

Denk mal!

FH DeutzSeit 2010 kämpfen die Jusos Köln für den Erhalt des  Ingenieurwissenschaftlichen Zentrums (IWZ) in Deutz. Der Bau, der in den 1970ern für 4.000 Studierende konzipiert und gebaut wurde, ist mittlerweile hoffungslos über- belegt. Die Fachhochschule mit ihrem IWZ ist seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil der rechtsrheinischen Wissenschaftslandschaft, die es auch in Zukunft zu erhalten gilt. Im Gegensatz zu den Flächen, die in der Süd- stadt für den Neubau der FH zur Verfügung gestellt wurden, bieten die umliegenden Flächen in Deutz dem IWZ ausreichenden Platz für die notwenige Erweiterung und Modernisierung.

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